Bud-Spencer-Pfanne aus dem Dutch Oven

Ein guter alter Kumpel kam vorbei und ich habe die Bud-Spencer-Pfanne gekocht, die wir – in abgewandelter Form – auch schon ein paar Mal im Kartoffelhaus an der Dominikanerkirche gegessen hatten.



Beim Kochen habe ich mich an das ursprüngliche Rezept Bohnen mit Speck à la Bud Spencer (von Chefkoch) gehalten. Nach kurzer Recherche habe ich auch noch https://www.budterence.de/bohnen-mit-speck-la-bud-spencer-terence-hill/ gefunden. Vielleicht ist das die „Original-Seite“? Auf jeden Fall gibt es dort noch mehr „wichtige“ Hintergrundinformationen zum Namensgeber und weitere Rezepte.

Ich habe den Dutch Oven ordentlich mit ungefähr 15 Briketts eingeheizt, damit der Speck und die Kabanossi auch gut brutzeln.

Meine kleine Anpassung der Pfanne war wie folgt:

  • 1 gr. Dose geschälte Tomaten ? 1 kl. Dose gehackte und 2 kl. Dosen passierte Tomaten
  • 2 TL Gewürzmischung (Chiliwürzer) ? 3-4 TL
  • 2 TL Paprikapulver ? 3-4 TL

Wir haben das Ganze noch mit ein paar eingelegten Jalapeños belegt, gibt noch einmal ein bisschen scharfen und leicht säuerlichen Geschmack dazu.

Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall noch 3-4 TL gemahlenen Kümmel dazugeben, um die Wirkung der Bohnen etwas zu mildern 😉




Mit Speck umhüllte Burgerrolle

Für die Verköstigung von einigen Teenagern habe ich den Pizzakuchen um eine mit Speck umhüllte Burgerrolle ergänzt. Im Original heißt es „The Bacon-Wrapped Burger Roll“, in anderen – leicht variierenden – Rezepten wird es auch „Bacon Bomb“ genannt.



Das Original-Rezept findet Ihr auf buzzfeed, hier folgt die Übersetzung. Das Ganze ist recht einfach, nur beim Ein- und Ausrollen ist es etwas tricky (beim Ausrollen auch zusätzlich noch heiß).

Die Rolle kann in Scheiben schneiden, dann passt eine Scheibe ganz hervorragend zwischen zwei Brötchenhälfte. Mit etwas Salat, Tomaten, Zwiebeln und Burgersauce ein wunderbares Fingerfood – fanden auf jeden Fall meine Kollegen, denen ich die üppigen Reste nächste Woche mit zur Arbeit gebracht hatte. Die Teenager haben sich nämlich hauptsächlich auf den Pizzakuchen gestürzt – davon hätte ich wohl noch zwei bis drei machen können…

Nun aber zum Rezept der Burgerrolle

Zutaten

  • 1 kg Hack
  • 2 Eier
  • 1 Tasse Semmelbrösel
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Pfeffer
  • 2 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 4-6 Scheiben Schinken
  • 8-10 Scheiben Cheddar-Käse
  • 2 Tassen Spinat – habe ich nicht genommen
  • 10-12 Scheiben Speck

Zubereitung
1. Den Ofen auf 180?C vorheizen.
2. In einer großen Schüssel das Rinderhackfleisch, Eier, Semmelbrösel, Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver mischen.
3. Die Mischung in ein mit Aluminiumfolie ausgelegtes mittleres Backblech geben und die Fleischmischung gleichmäßig verteilen.
4. Schinken, Käse und Spinat auf das Fleisch geben.
5. Das Fleisch vorsichtig anheben und eine Rolle formen.
6. Legt die Speckscheiben nebeneinander in ein anderes mit Aluminium beschichtetes Backblech. Die Fleischrolle auf den Speck legen.
7. Das Fleisch mit dem Speck aufrollen und dann mit Folie umwickeln.
8. Die mit Aluminium verpackte Rolle 25 Minuten backen.
9. Erhöht die Temperatur auf 260?C. Die Folie entfernen und weitere 20 Minuten backen, bis der Speck goldbraun und knusprig ist.
10. 5 Minuten abkühlen lassen, dann in Scheiben schneiden und servieren.
11. Viel Spaß!

Das Hack mit dem Schinken

mit dem Cheddar-Käse

der Speckmantel

nach den ersten 25 Minuten

eine herzhafte „Einlage“ für ein Brötchen

der Speck und der Cheddar geben richtig Geschmack!

Update zum Pizzakuchen

Einen der drei Böden sollte man nicht so lange backen. Denn der unterste Boden wird schon recht hart, er ist ja auch nur von oben von Tomatensauce umgeben. Also einfach einen Boden später reinlegen und den für ganz unten nehmen. So lässt sich der Kuchen einfacher schneiden.




Pizzakuchen – ein Test

Für die anstehende Geburtstagsfeier unseres Teenagers haben wir einen Pizzakuchen gebacken. Total einfach & schnell in der Zubereitung und herzhaft im Biss!



Das Rezept läuft auch unter dem passenden Namen Hochstapler. Das einzig selbstgemachte war bei uns die Pizzasauce aus Passata, die mit angedünsteten Zwiebeln und Knoblauch sowie einigen Gewürzen verfeinert wurde. Danach alles nach Rezept verarbeiten und genießen!

Der Testlauf war erfolgreich, die Torte wird den Jungs schmecken.




Britisch-Indischer Abend mit der IT-Abteilung

Spontan hatten wir uns auf einem Samstagabend getroffen, um ein wenig zu quatschen. Begleitet wurde das von zwei Gerichten, einmal aus Großbritannien und einmal aus Indien.



Very British!

Für den britischen Anteil habe ich mir die Hackfleisch-Pastete mit Zwiebeln (S. 140) aus dem Buch Cook clever mit Jamie (Kaufempfehlung und gebraucht für unter 10 € zu bekommen) herausgesucht.

Seine Einleitung beschreibt das Rezept sehr passend:

Viele Generationen von Engländern wurden mit Pies wie dieser groß. Ich wollte nicht allzu weit vom traditionellen Kurs abweichen, darum kommt diese ganz schlicht und bescheiden daher – eine einfache Füllung unter einem verdammt guten Teig.

Cook clever mit Jamie

Dem ist einfach nichts mehr hinzuzufügen.

British India

India was the jewel in the crown of the British Empire.

https://www.bbc.com/teach/class-clips-video/history-gcse-why-was-india-so-valuable-to-the-british-empire/zv2rwty

Bei dieser innigen Verbindung zwischen Großbritannien mit seiner ehemaligen Kolonie lag es sehr nahe, der Pie unseren Klassiker zur Seite zu stellen. Das Chicken Tikka Masala aus Essen ist fertig! Die besten Rezepte für jeden Tag, das habe ich schon ein paar Mal gekocht und vorgestellt.

Als Beilagen gab es Naan-Brote sowie Reis und, wie es sich bei so einem Essen gehört, frisch gezapftes Bier. Und als krönender Abschluss darf ein Gläschen Mirabellen Fruchtbrandlikör von Lantenhammer nicht fehlen 😉

Kurzes Fazit des „bunten“ Abends

  • Die Kombination Britisch-Indisch passt hervorragend zusammen.
  • Die Pie demnächst nochmal kochen und mehr Fotos machen.
  • Demnächst etwas mehr kochen, es ist fast nix übrig geblieben 😉
  • Sehr gute Ex-Kollegen unterbrechen auch mal die Fastenzeit, wenn sich der Abend lohnt.




Unser Sylvestermitbringsel: Gyroskranz und Spinat-Ziegenkäse-Taschen

Für Sylvester hatten wir entschieden, dass wir ein Buffet machen und jeder was mitbringt. Unser Beitrag waren ein Gyroskranz und Spinat-Ziegenkäse-Taschen.



Vor dem Backen

Den Gyroskranz wollte ich schon lange mal machen, jetzt bot sich die Gelegenheit 😉

Im Grunde ist das Ganze recht einfach, aber aus runden Teiglingen die gewünschten Rechtecke zu formen, um daraus zwei Dreiecke zu schneiden, war etwas knifflig. Das Resultat vom ersten Nachkochen ist dementsprechend auch nur eine Annäherung an das Original. Da der Kranz aber auch kalt (ja, es ist etwas übrig geblieben – es gab einfach zu viel anderes, leckeres Essen auf dem Buffet) und nicht jeder mag Knoblauch) sehr gut schmeckt, werde ich den bestimmt noch einmal machen und vielleicht versuchen, Trapeze anstatt der Dreiecke hinzubekommen. Auf jeden Fall muss man ausreichend Fläche für alle Zutaten schaffen, dann ist alles bestens.

Der Gyroskranz

Das Rezept für die Spinat-Ziegenkäse-Taschen stammt aus dem Buch Schneller als der Lieferservice! Expressrezepte der beliebtesten Länderküchen von Anne Lucas. Für das Rezept einfach auf der Seite „Blick ins Buch“ anklicken (direkt neben dem Bild) und nach Spinat suchen. Auf Seite 95 werdet Ihr fündig. Das Buch lohnt sich, da sind viele, einfache Rezepte drin, die man eben mal nachkochen kann. Ich habe das Buch damals sehr günstig (für den halben Preis) als gebraucht mit minimalen Lagerspuren gekauft, da war nichts dran. Also, klare Kaufempfehlung.

Die Zubereitung der Taschen war im Grunde auch simpel, aber wenn die Mengenangaben stimmen, muss ich beim nächsten Mal den Blätterteig dünner ausrollen, um die Taschen verschließen zu können.

Die Spinat-Ziegenkäse-Taschen