Bierdosen-Hähnchen

An sich wollte ich gar keinen Post davon machen, weil es so einfach ist, aber es war nachher so lecker, dass ich froh war ein Foto gemacht zu haben!



Die Zubereitung ist so simpel und schnell, das Ergebnis so hervorragend (knusprige Haut mit ganz leichter Schärfe und saftiges Fleisch), könnte man jeden Tag machen ?

Also hier die Kurzfassung (aus Weber’s Grillbibel , Seite 160)

  • Fleisch waschen und trocken tupfen, mit Salz einreiben, einziehen lassen
  • Die Gewürze zusammenmischen und einreiben
    • 2 TL Zwiebelgranulat, 2 TL Knoblauchgranulat, 1 TL Chilipulver (ich habe Flocken genommen) und 1/2 TL frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • Ab auf die Dose und für 1,5 h bei ca. 190° Grad Umluft in den Backofen.

Ich habe keine Bierdose genommen sondern den Weber Geflügelhalter

  1. Ich bin kein großer Freund von Bier in der Dose.
  2. Es gibt ganz dezente Hinweise im großen Internet, dass die Farbe von der Bierdose ins Hähnchenfleisch übergeht, kein schöner Gedanke.




15 – Minuten – Schaschliktopf nun mit Bildern!

Bereits vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal das 15 – Minuten – Schaschliktopf im Dutch Oven zubereitet und damals versprochen, dass ich die Bilder nachreiche. Hier sind sie nun als kleine Bildstrecke.



Vielleicht noch eins vorweg: Der Schaschliktopf enthält einfach alle Zutaten, die man sonst auf einen Spieß aufreiht, in einem Bratentopf, deshalb wohl der Name.

Es gibt was zu Schnippeln

Zwiebeln und Speck geben Geschmack

Vorsichtig andünsten

Alles vereint

Fertig!

Es war auch diesmal wieder lecker, yum!

Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass ich die Pilze weggelassen haben – ich mag die lieber gebraten als gekocht und die anwesenden Kinder und Teenager mögen die gar nicht, also weg damit.




Schweinebauch Piri-Piri

Ein Rezept, das ich schon lange mal ausprobieren wollte, war der Schweinebauch Piri-Piri von Jamie Oliver. Und da unser Großer schon länger mal wieder was Gutbürgerliches (genauer gesagt Schnitzel) haben wollte, war dieses Gericht ein willkommener Kompromiss.



Auch dieses Gericht stammt aus dem Buch Cook clever mit Jamie, das leckere, abwechslungsreiche und gleichzeitig recht preiswerte Rezepte verbindet.

Beim ersten Versuch habe ich aus Rücksicht auf meine Frau und die Jungs nur eine Chilischote (zwei sind vorgesehen) genommen – im Nachhinein haben alle gesagt, dass das Essen überhaupt nicht scharf war, beim nächsten Mal kommt die zweite mit rein und dafür bleibt die Süsskartoffel draussen, die hat irgendwie nicht so richtig was gebracht.

Wenn Ihr das Buch nicht habt, könnt Ihr bei der Kochtante das Rezept nachlesen. Bei mir gibt es die Bilder dazu.

Wenn Euch nicht beim Ansehen der Bilder das Wasser im Mund zusammenläuft, dann stimmt was nicht mit Euch 😉

Mörserangriff

Das Fleisch einzuschneiden ist nicht ganz einfach

Die Schwarte mit der Lorbeer-Paprika-Olivenöl-Mischung einreiben

Das Gemüse schnippeln

das wird Geschmack bringen

Das Gemüsebett

Vor dem Ofen

Nach den ersten 45 Minuten

Nun mit der Sauce für die nächsten 45 Minuten rein

Noch ein paar Rosmarinnadeln

Fertig!

Guten Appetit




Vegetarischer Start ins Jahr: Kartoffel-Spinat-Curry von Jamie Oliver

Das Rezept wollte ich schon länger mal ausprobieren und nach den Feiertagen mit dem recht reich(fleisch-)haltigen Essen war ein indisches Curry nach unserem Geschmack.



Das Rezept stammt aus dem Buch Cook clever mit Jamie, das viele Rezepte enthält, die man gerne nachkocht – nicht zu aufwendig, recht schnell zubereitet und mit Zutaten, die man kennt und im normalen Supermarkt kaufen kann. Außer bei diesem Gericht, denn hier soll die Rogan-Josh-Currypaste zum Einsatz kommen. Kann man bekommen, muss man aber mal drei bis vier Läden anfahren – das habe ich nicht gemacht sondern einfach die Currypaste genommen, die ich noch im Kühlschrank hatte.

Wenn Ihr Lust habt, das Essen einmal nachzukochen, so findet Ihr auf Kartoffel Spinat Curry von Jamie Oliver das Grundrezept als auch die Anleitung, um die Rogan-Josh-Currypaste selbst herzustellen. Alternative zwei für die Paste ist Currypaste selbstgemacht – „Rogan josh-Paste“.

Ich kann sagen, dass das Kartoffel-Spinat-Curry einfach in der Zubereitung war und schon mit „Standard“-Currypaste und den ganzen Gewürzen (der frische Koriander bringt viel Geschmack) eine willkommene, leckere Abwechslung war. Das Öl aus der Chilischote, dem Kreuzkümmel und den Knoblauchzehen ist noch einmal das i-Tüpfelchen bei dem Gericht. Und das Verhältnis von Kartoffeln zu Spinat sollte auch für Kinder akzeptabel sein 😉

Das Curry mit dem Joghurt und dem Würzöl in der Pfanne




Unser Sylvestermitbringsel: Gyroskranz und Spinat-Ziegenkäse-Taschen

Für Sylvester hatten wir entschieden, dass wir ein Buffet machen und jeder was mitbringt. Unser Beitrag waren ein Gyroskranz und Spinat-Ziegenkäse-Taschen.



Vor dem Backen

Den Gyroskranz wollte ich schon lange mal machen, jetzt bot sich die Gelegenheit 😉

Im Grunde ist das Ganze recht einfach, aber aus runden Teiglingen die gewünschten Rechtecke zu formen, um daraus zwei Dreiecke zu schneiden, war etwas knifflig. Das Resultat vom ersten Nachkochen ist dementsprechend auch nur eine Annäherung an das Original. Da der Kranz aber auch kalt (ja, es ist etwas übrig geblieben – es gab einfach zu viel anderes, leckeres Essen auf dem Buffet) und nicht jeder mag Knoblauch) sehr gut schmeckt, werde ich den bestimmt noch einmal machen und vielleicht versuchen, Trapeze anstatt der Dreiecke hinzubekommen. Auf jeden Fall muss man ausreichend Fläche für alle Zutaten schaffen, dann ist alles bestens.

Der Gyroskranz

Das Rezept für die Spinat-Ziegenkäse-Taschen stammt aus dem Buch Schneller als der Lieferservice! Expressrezepte der beliebtesten Länderküchen von Anne Lucas. Für das Rezept einfach auf der Seite „Blick ins Buch“ anklicken (direkt neben dem Bild) und nach Spinat suchen. Auf Seite 95 werdet Ihr fündig. Das Buch lohnt sich, da sind viele, einfache Rezepte drin, die man eben mal nachkochen kann. Ich habe das Buch damals sehr günstig (für den halben Preis) als gebraucht mit minimalen Lagerspuren gekauft, da war nichts dran. Also, klare Kaufempfehlung.

Die Zubereitung der Taschen war im Grunde auch simpel, aber wenn die Mengenangaben stimmen, muss ich beim nächsten Mal den Blätterteig dünner ausrollen, um die Taschen verschließen zu können.

Die Spinat-Ziegenkäse-Taschen




Fusilloni mit Lachsforelle und Ofentomaten

Das Rezept war mir schon häufiger auf Pinterest und in Supermarkt-Prospekten über den Weg gelaufen. Und da es so frisch aussah und von den Zutaten interessant klang, habe ich es nachgekocht.



Fusilloni mit Lachsforelle und Ofentomaten ist ein sehr einfaches Rezept und – um es kurz und schmerzlos zu machen – eher nicht so genial. Ja, essbar aber kein Highlight und wir werden es nicht wieder kochen, dafür gibt es auch zu viele, ungekochte Gerichte.

Und es kann nicht daran gelegen haben, dass ich Dinkelnudeln genommen habe 😉




Pizza mit original italienischem Pizzateig

Nach den ganzen Festtagen war uns nach was Einfachem. Warum nicht mal wieder Pizza und dabei ein neues Rezept für den Teig ausprobieren?

Dieses Mal haben wir den Original italienischer Pizzateig – Das Grundrezept getestet. Die Zutaten sind

  • 500 g Mehl (oder Vollkorn- und Weißmehl gemischt)
    • Hier gab es keine weiteren Angaben…
    • Da ich auch mit dem Rezept Ein (fast) perfekter Pizzateig geliebäugelt hatte, wollte ich als Mehl Tipo 00. Gab es in meinem Supermarkt aber nicht …
    • Edeka verweist als Alternative in Pizza selber machen auf das Standard-Mehl Typ 405, was ich auch genommen habe. Beim nächsten Mal versuche ich mal ernsthaft das Tipo 00 zu bekommen.
  • 12,5 g Frischhefe (Bier- oder Backhefe)
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • 6 Esslöffel Milch
  • 15 g Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 280 ml Wasser (lauwarm)

Den Teig habe ich auf zwei Backofen-Bleche ausgerollt, wahrscheinlich wären auch drei Bleche möglich gewesen, wenn man den sehr dünn verteilt hätte.

Tomatensauce

Ich habe schnell zwei Knoblauchzehen ausgepresst und eine Schalotte klein geschnitten. Beides in Olivenöl gedünstet (immer ein herrlicher Duft) und 500 g passierte Tomaten dazu gegeben. Das Ganze mit einer Kräutermischung aus Oregano, Basilikum, Thymian, Paprika verfeinert.

Salami-Pizza

Mein Sohn und ich haben uns eine Salami-Pizza gemacht.

  • Aus Pizza Salami mit Knoblauch habe ich die Idee für Knoblauchöl übernommen.
    • Ich habe eine Knoblauchzehe in ein Glas gepresst, mit etwas Olivenöl aufgefüllt und verrührt.
    • Das Knoblauchöl habe ich über die Salami geträufelt.
  • Als Belag für Salami-Pizza eignet sich Reinert Katenrauchwurst (Standard).

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Der Klassiker: Das Zitronenhähnchen von Jamie Oliver!

Wir lieben es, seit wir es vor vielen Jahren zum ersten Mal für uns gekocht haben!



Das ist ein Essen, das jede Minute der Zubereitung wert ist. Das Rezept stammt aus dem ersten Buch Essen ist fertig! Die besten Rezepte für jeden Tag von Jamie Oliver, das ich vor vielen Jahren von meinem Eltern geschenkt bekommen habe.

Das saftige Hähnchenfleisch, der knackige Speck und die krossen Kartoffeln sind jedes Mal ein Genuß. Vor allem, wenn die Zutaten wieder aus dem eigenen Garten stammen (Kartoffeln, Rosmarin und Thymian – auch schneebedeckt voller Geschmack) und das Hähnchen vom Hof Hauswörmann in Osnabrück-Sutthausen.

Wer schon länger auf meinem Blog ist, hat es sicherlich bemerkt: Mit Zitronenhuhn mit Zutaten aus dem eigenen Garten gibt es schon einen Post zu diesem Rezept, damals aber ohne Bild. Aber solch ein Klassiker muss fotografiert werden!




Rotes Thai-Curry mit Hähnchen und Zuckerschoten

Auf dem Geburtstag von einem Stammtischbruder gab es das Thai-Curry als Suppe, die war super lecker und ich habe die Gastgeberin direkt mal nach dem Rezept gefragt. Digital wie wir alle so sind, hatte ich drei Sekunden später den Pin – mit dem Nachkochen hat es dann zwei Monate gedauert 😉

Wir haben das Rezept klassisch als Hauptgericht mit Basmatireis gekocht – unser großer Sohn hatte auf am Sonntag deutsche Hausmannskost gehofft, da mussten wir ihn marginal enttäuschen ?

Das Rezept ist super einfach und schnell gemacht. Ein bisschen schnippeln und alles ab in den Wok – der war auch schon lange nicht mehr im Einsatz …

Den frischen Koriander haben wir durch frisch gemahlenen ersetzt und tendenziell habe ich wohl eher die doppelte Menge an Currypaste genommen als es im Rezept angegeben war, geschmacklich war es dann aber wie beim Asiaten und das Gemüse auch so schnön knackig.




Bratkartoffelauflauf mit Schnitzel

Uns war nach etwas Deftigem und in meiner Sammlung hatte ich noch das Rezept Bratkartoffelauflauf mit Schnitzel. Das Ergebnis war so lala…

Ich habe mir den Umweg mit den Pellkartoffeln gespart und ohne Vorkochen direkt Knusprige Bratkartoffeln nach Muttis Rezept gemacht, das funktioniert sehr gut.

Die gesamte Zubereitung ist recht einfach, aber in Summe mit dem ganzen Vorbraten auch recht langwierig. Vom Geschmack her waren wir vier sehr zwiegespalten, einig waren wir uns bei der Konsistenz des Fleisches, denn es war recht zäh. Bei der der Fleischsorte für die Schnitzel habe ich wohl daneben gegriffen und mit „Schinkenschnitzeln“ uns keinen Gefallen getan. Vielleicht probiere ich es noch einmal mit Schweinefleisch aus der Oberschale aus, aber da noch zig Rezepte darauf warten, gekocht zu werden, steht das Nachkochen von diesem wohl hinten an.

Bratkartoffeln ohne Vorkochen

Die vorgebratenen Schnitzel auf die Bratkartoffeln legen …

und mit der Sauce übergießen.

So kommt es dann aus dem Backofen.