Pine – Ruhrgebietssprache

Ich habe gesucht, woher das Wort „Pine“ kommt und dabei diesen Erklärung gefunden:

Schmerzen; z. B. Zahnpine/Zahnpiene = Zahnschmerzen; Kopppine/Kopppiene = Kopfschmerzen.

Richtig witzig war die „Anwendung“ in dem folgenden Satz.

„Wenn meine bucklige Verwandtschaft in Sicht kommt und die ham alle son Transusengesicht aufgesetzt, dann krich ich in Zeit von ganix Kopppine.“

http://www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/pine.html




Indische Currysuppe

An sich ist diese Suppe der Grund, warum ich das Buch Schneller als der Lieferservice! Expressrezepte der beliebtesten Länderküchen von Anne Lucas gekauft habe. Ich hatte es in einer Zeitschrift gesehen und nach einer intensiven Recherche das wirklich gute Buch gekauft.



Die Suppe erfordert ein wenig Schnippelei, so dass ich bezweifle, dass wir schneller gewesen wären als ein Lieferservice 😉 Aber wer bestellt schon eine vegetarische Suppe, die vor gesunden Zutaten nur so strotzt, bei Lieferando & Co.?

Meine Frau hat mich unterstützt und wir sind bei den Zutaten und der Zubereitung nach dem Rezept vorgegangen. Ich habe nur noch etwas Currypaste hinzugefügt, die ich noch hatte. Bei doppelter Menge (also für vier Personen) habe ich knapp 2 TL von der Paste genommen. Das hat den Curry-Geschmack sicherlich nochmal verstärkt.

Die Suppe hat durch das Pürieren eine angenehme Konsistenz, man hat noch kleinste Minibröcken dabei. Man sieht und schmeckt, dass dies keine Tütensuppe ist. Auch das knackige Gemüse, was man teilweise vor dem Pürieren herausnimmt, tut sein übriges, dass die Suppe einen besonderen Touch hat. Uns hat’s auf jeden Fall – zusammen mit dem Naan-Brot – geschmeckt.

Und ob man den Joghurt oder die Chili-Flocken nimmt, kann jeder selbst entscheiden.




Asiatische Nudeln mit Frühlingsgemüse und Rindfleisch

Meine Frau und ich waren für einen Tag kinderlos und hatten Lust auf was Leichtes und Knackiges. Da kam dieses Gericht gerade richtigt. Und wer mich kennt, weiß direkt, dass es nicht nur Rindfleisch gab 😉



Das Rezept ist aus dem Blog von Dörthe und hatte mich wegen der schönen Bilder direkt eingeladen, es zu kochen. Und gerade die abgebildeten Zuckerschoten erfreuen sich in letzter Zeit bei uns hoher Beliebtheit. Aber auch der Rest ist einfach knackig und herzhaft aromatisch.

Also flugs geschnippelt und den Wok herausgeholt. Zubereitung ist recht einfach, beim nächsten Mal werde ich anstatt 4 EL eher 2 EL von dem Sesamöl verwenden und insgesamt kann das Gericht schon etwas mehr Sojasauce vertragen, ansonsten passt alles. Ja, und natürlich kann man neben Rind auch Schwein nehmen – wir hatten von beidem etwas, so konnte jeder sein Lieblingsfleisch nehmen.

Optisch sind wir schon recht nah an die Vorlage von Dörthe herangekommen und lecker war es auch – eben wie beim guten Asiaten.




Simple Chilli Chicken – einfach und mega lecker

Das Rezept hatte ich vor Kurzem auf Pinterest gefunden und es klang so schnell und einfach, dass ich es ausprobieren musste. Das Ergebnis ist umwerfend!



Man findet das Rezept unter Dieses einfache Chili-Hühnchen ist das perfekte schnelle Dinner oder als Video Simple Chilli Chicken.

Die Vorbereitung hält sich in Grenzen, weil einfach nur ein paar wenige Zutaten zu schnippeln sind. Und die Zubereitung ist auch super simpel – gerade die Sauce im zweiten Teil ist so einfach, dass man sich die fast im Kopf merken könnte (3-3-2-1):

  • 3 gepresste Knoblauchzehen
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 1 rote Chilischote




Bierdosen-Hähnchen

An sich wollte ich gar keinen Post davon machen, weil es so einfach ist, aber es war nachher so lecker, dass ich froh war ein Foto gemacht zu haben!



Die Zubereitung ist so simpel und schnell, das Ergebnis so hervorragend (knusprige Haut mit ganz leichter Schärfe und saftiges Fleisch), könnte man jeden Tag machen ?

Also hier die Kurzfassung (aus Weber’s Grillbibel , Seite 160)

  • Fleisch waschen und trocken tupfen, mit Salz einreiben, einziehen lassen
  • Die Gewürze zusammenmischen und einreiben
    • 2 TL Zwiebelgranulat, 2 TL Knoblauchgranulat, 1 TL Chilipulver (ich habe Flocken genommen) und 1/2 TL frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • Ab auf die Dose und für 1,5 h bei ca. 190° Grad Umluft in den Backofen.

Ich habe keine Bierdose genommen sondern den Weber Geflügelhalter

  1. Ich bin kein großer Freund von Bier in der Dose.
  2. Es gibt ganz dezente Hinweise im großen Internet, dass die Farbe von der Bierdose ins Hähnchenfleisch übergeht, kein schöner Gedanke.




15 – Minuten – Schaschliktopf nun mit Bildern!

Bereits vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal das 15 – Minuten – Schaschliktopf im Dutch Oven zubereitet und damals versprochen, dass ich die Bilder nachreiche. Hier sind sie nun als kleine Bildstrecke.



Vielleicht noch eins vorweg: Der Schaschliktopf enthält einfach alle Zutaten, die man sonst auf einen Spieß aufreiht, in einem Bratentopf, deshalb wohl der Name.

Es gibt was zu Schnippeln

Zwiebeln und Speck geben Geschmack

Vorsichtig andünsten

Alles vereint

Fertig!

Es war auch diesmal wieder lecker, yum!

Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass ich die Pilze weggelassen haben – ich mag die lieber gebraten als gekocht und die anwesenden Kinder und Teenager mögen die gar nicht, also weg damit.




Schweinebauch Piri-Piri

Ein Rezept, das ich schon lange mal ausprobieren wollte, war der Schweinebauch Piri-Piri von Jamie Oliver. Und da unser Großer schon länger mal wieder was Gutbürgerliches (genauer gesagt Schnitzel) haben wollte, war dieses Gericht ein willkommener Kompromiss.



Auch dieses Gericht stammt aus dem Buch Cook clever mit Jamie, das leckere, abwechslungsreiche und gleichzeitig recht preiswerte Rezepte verbindet.

Beim ersten Versuch habe ich aus Rücksicht auf meine Frau und die Jungs nur eine Chilischote (zwei sind vorgesehen) genommen – im Nachhinein haben alle gesagt, dass das Essen überhaupt nicht scharf war, beim nächsten Mal kommt die zweite mit rein und dafür bleibt die Süsskartoffel draussen, die hat irgendwie nicht so richtig was gebracht.

Wenn Ihr das Buch nicht habt, könnt Ihr bei der Kochtante das Rezept nachlesen. Bei mir gibt es die Bilder dazu.

Wenn Euch nicht beim Ansehen der Bilder das Wasser im Mund zusammenläuft, dann stimmt was nicht mit Euch 😉

Mörserangriff

Das Fleisch einzuschneiden ist nicht ganz einfach

Die Schwarte mit der Lorbeer-Paprika-Olivenöl-Mischung einreiben

Das Gemüse schnippeln

das wird Geschmack bringen

Das Gemüsebett

Vor dem Ofen

Nach den ersten 45 Minuten

Nun mit der Sauce für die nächsten 45 Minuten rein

Noch ein paar Rosmarinnadeln

Fertig!

Guten Appetit




Vegetarischer Start ins Jahr: Kartoffel-Spinat-Curry von Jamie Oliver

Das Rezept wollte ich schon länger mal ausprobieren und nach den Feiertagen mit dem recht reich(fleisch-)haltigen Essen war ein indisches Curry nach unserem Geschmack.



Das Rezept stammt aus dem Buch Cook clever mit Jamie, das viele Rezepte enthält, die man gerne nachkocht – nicht zu aufwendig, recht schnell zubereitet und mit Zutaten, die man kennt und im normalen Supermarkt kaufen kann. Außer bei diesem Gericht, denn hier soll die Rogan-Josh-Currypaste zum Einsatz kommen. Kann man bekommen, muss man aber mal drei bis vier Läden anfahren – das habe ich nicht gemacht sondern einfach die Currypaste genommen, die ich noch im Kühlschrank hatte.

Wenn Ihr Lust habt, das Essen einmal nachzukochen, so findet Ihr auf Kartoffel Spinat Curry von Jamie Oliver das Grundrezept als auch die Anleitung, um die Rogan-Josh-Currypaste selbst herzustellen. Alternative zwei für die Paste ist Currypaste selbstgemacht – „Rogan josh-Paste“.

Ich kann sagen, dass das Kartoffel-Spinat-Curry einfach in der Zubereitung war und schon mit „Standard“-Currypaste und den ganzen Gewürzen (der frische Koriander bringt viel Geschmack) eine willkommene, leckere Abwechslung war. Das Öl aus der Chilischote, dem Kreuzkümmel und den Knoblauchzehen ist noch einmal das i-Tüpfelchen bei dem Gericht. Und das Verhältnis von Kartoffeln zu Spinat sollte auch für Kinder akzeptabel sein 😉

Das Curry mit dem Joghurt und dem Würzöl in der Pfanne




Unser Sylvestermitbringsel: Gyroskranz und Spinat-Ziegenkäse-Taschen

Für Sylvester hatten wir entschieden, dass wir ein Buffet machen und jeder was mitbringt. Unser Beitrag waren ein Gyroskranz und Spinat-Ziegenkäse-Taschen.



Vor dem Backen

Den Gyroskranz wollte ich schon lange mal machen, jetzt bot sich die Gelegenheit 😉

Im Grunde ist das Ganze recht einfach, aber aus runden Teiglingen die gewünschten Rechtecke zu formen, um daraus zwei Dreiecke zu schneiden, war etwas knifflig. Das Resultat vom ersten Nachkochen ist dementsprechend auch nur eine Annäherung an das Original. Da der Kranz aber auch kalt (ja, es ist etwas übrig geblieben – es gab einfach zu viel anderes, leckeres Essen auf dem Buffet) und nicht jeder mag Knoblauch) sehr gut schmeckt, werde ich den bestimmt noch einmal machen und vielleicht versuchen, Trapeze anstatt der Dreiecke hinzubekommen. Auf jeden Fall muss man ausreichend Fläche für alle Zutaten schaffen, dann ist alles bestens.

Der Gyroskranz

Das Rezept für die Spinat-Ziegenkäse-Taschen stammt aus dem Buch Schneller als der Lieferservice! Expressrezepte der beliebtesten Länderküchen von Anne Lucas. Für das Rezept einfach auf der Seite „Blick ins Buch“ anklicken (direkt neben dem Bild) und nach Spinat suchen. Auf Seite 95 werdet Ihr fündig. Das Buch lohnt sich, da sind viele, einfache Rezepte drin, die man eben mal nachkochen kann. Ich habe das Buch damals sehr günstig (für den halben Preis) als gebraucht mit minimalen Lagerspuren gekauft, da war nichts dran. Also, klare Kaufempfehlung.

Die Zubereitung der Taschen war im Grunde auch simpel, aber wenn die Mengenangaben stimmen, muss ich beim nächsten Mal den Blätterteig dünner ausrollen, um die Taschen verschließen zu können.

Die Spinat-Ziegenkäse-Taschen




Fusilloni mit Lachsforelle und Ofentomaten

Das Rezept war mir schon häufiger auf Pinterest und in Supermarkt-Prospekten über den Weg gelaufen. Und da es so frisch aussah und von den Zutaten interessant klang, habe ich es nachgekocht.



Fusilloni mit Lachsforelle und Ofentomaten ist ein sehr einfaches Rezept und – um es kurz und schmerzlos zu machen – eher nicht so genial. Ja, essbar aber kein Highlight und wir werden es nicht wieder kochen, dafür gibt es auch zu viele, ungekochte Gerichte.

Und es kann nicht daran gelegen haben, dass ich Dinkelnudeln genommen habe 😉